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Angst, Depression, Trauer

14 Hotlines und Websites, die in der Corona-Krise helfen

Pflegefachpersonen müssen in diesen Tagen nicht nur mit eigenen Ängsten leben - oft suchen bei ihnen auch Patienten, Bewohner, Klienten und Angehörige Rat. Gut, dass es zahlreiche Hotlines und Websites für unterschiedlichste Lebenssituationen gibt.

TelefonSeelsorge bei Trauer, Krisen und Sorgen aller Art

Kostenlose Hotline, die mit ausgebildeten Ehrenamtlichen arbeitet: 0800-111-0-111, 0800-111-0-222 oder 116 123, auch Mail- und Chatberatung möglich

Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern

Nummer gegen Kummer: 116-111 (Montag bis Samstag, 14 bis 20 Uhr)

Silbertelefon

Kostenlose Hotline des Portals Silbernetz für ältere Menschen etwa Einsamkeitsgefühlen in der Corona-Krise: 0800-4-70-80-90 (täglich 8 bis 22 Uhr)

SeeleFon für Angehörige psychisch erkrankter Menschen

Beratungstelefon der Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, das auch für psychisch Erkrankte selbst da ist: 0180-950-951 und 0228 –71-00-24-24 (Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, Mittwoch bis 21 Uhr und Samstag von 14 bis 16 Uhr), Gebühren aus dem deutschen Festnetz 14 Cent pro Minute. Kontaktaufnahme auch per E-Mail möglich.

SeeleFon für Flüchtlinge

Hotline mit geschultem Personal, das Arabisch, Englisch und Französisch spricht: 0228-71-00-24-25 (Montag, Dienstag und Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr), deutsche Festnetzgebühren

HelloBetter-Hotline

Psychologinnen und Psychologen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bieten kotenfrei Unterstützung und Auskunft über weitere Hilfsangebote: 0800-00095-54 (täglich 9 Uhr bis 18 Uhr). Weitere Informationen auch zur Video-Sprechstunde erhalten Sie hier: www.hellobetter.de/corona-krise/

Rettungs-Ring für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Bei Rettungs-Ring können sich psychisch Erkrankte in Video-Konferenzen austauschen: mit Gleichgesinnten und einem Moderator oder einer Moderatorin, die sich mit seelischen Krisen auskennt. möglich ist aber auch eine Beratung. Das Angebot ist für alle interssant, die sozial-psychiatrische Hilfesysteme wegen der Kontaktbeschränkungen zur Zeit nicht nutzen können. In Kürze soll ein (telefonisches) Angebot für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche starten. Weitere Infos und die Termine für die nächsten Austauschformate finden Sie hier: rettungs-ring.de

Info-Telefon Depression

Kostenfreie Hotline, die krankheits- und behandlungsbezogene Informationen bietet und Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weist: 0800-33-44-5-33 (Montag, Dienstag und Donnerstag, 13 bis 17 Uhr, und Mittwoch und Freitag, 8.30 bis 12.30 Uhr).

LZG über „Depression in Zeiten von Corona“

Die Website der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz bietet Informationen zu „Depression in Zeiten von Corona“ unter: www.lzg-rlp.de/de/seelische-gesundheit.html.

Kontaktdaten psychiatrischen Kliniken

Auf der Website msagd.rlp.de/de/service/publikationen/ finden sich unter anderem die Broschüren „Wegweiser für Menschen mit psychischer Erkrankung in Rheinland-Pfalz“ und „Kinder und Jugendliche mit psychischer Erkrankung in Rheinland-Pfalz“.

Kontaktdaten Kinder- und Jugendpsychiater/-psychotherapeuten

Das Patiententelefon Gesundheits-Informations-Service (GIS) der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz informiert über niedergelassene (Kinder- und Jugend-) Psychiaterinnen und Psychiatern und (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten: 0261-39002-400, E-Mail: gis@kv-rlp.de. Oder online im Arztfinder der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz auf www.kv-rlp.de/patienten/arztfinder

Psychotherapie über Video- und Telefonsprechstunden

Information über erweiterte Möglichkeiten für Video- und Telefonsprechstunden erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten und auf den Seiten der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz (www.lpk-rlp.de).

„Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen“

Kostenfreie, anonyme telefonische therapeutische Hilfestellung der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) für Menschen, die befürchten eine Straftat zu begehen: 0800-70-222-40 (Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr)

Im Zweifel: 112 wählen

Wenn Sie eine akute Krise erleben, Ihren Arzt oder Psychotherapeuten nicht erreichen: Kontaktieren Sie die nächste psychiatrische Klinik oder rufen Sie den Notarzt unter 112.

Autor: LPflK

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